STADION AN DER ALTEN FÖRSTEREI

Berlin

Zuschauerkapazität im Stadion an der alten Försterei Berlin

0
Kapazität
0
Zuschauerschnitt 2017/18
0
Stehplätze
0
Sitzplätze
0
Gäste Stehplätze
0
Gäste Sitzplätze

Ausverkauft

Saison 2017/18

Auslastung

Saison 2017/18

VIP / Presse

0
Logen
0
Presse

Barrierefreie Plätze

0
Rollstuhlfahrer
0
Sehbehindert

Bau – Eröffnung

Baubeginn 2. Juni 2008
Eröffnung 8. Juli 2009
Bauzeit (Tage) 401

Erstes Spiel


8. Juli 2009
Union Berlin – Hertha BSC
3 : 5

Eigentümer „In der Alten Försterei“
  Stadionbetriebs AG
Betreiber „In der Alten Försterei“
Stadionbetriebs AG

Sitzplan – Blöcke im Stadion an der alten Försterei Berlin

Blöcke


Supporterfanblocks
Heim Nordtribüne
Gäste Sektor 4

Barrierfrei


Rollstuhlfahrer vor Sektor 2 und 4
  Eingang alle Eingänge außer Gästeeingänge

Online Tickets

Räumlichkeiten

Toiletten


Behinderten 4

 

Ausmaße – Technik

Stadion


Fläche Stadion 7.995 qm
Gesamtfläche 18.500 qm

Innenraum


Spielfläche 109x73m
Rasen Naturasen

Flutlichanlage


Anzahl 170 Leuchtmittel
Leistung je 2000 Watt
Höhe 40 m

Heizung


Heizhaus
  Gesamtleistung 3 x 1,2 MW
Blockheizkraftwerk. vorhanden

Videowände / Bande


 

Videowand
Größe
LED-Videowand 13,40 x 7,70 Meter
Auflösung 1.344 x 768 Pixel
LED-Bande
Länge 254 Meter
Auflösung 25.440 x 96 Pixel

Alte Stadion
1920 - 1945

Sportplatz Sadowa


Anfangs wurde die Spielstätte noch als „Sadowa-Platz“ (auch „Sportplatz Sadowa“) bezeichnet. Sadowa war einerseits die Bezeichnung eines nahe gelegenen Ausflugslokals, benannt nach einer Schlacht im preußisch-österreichischen Krieg 1866, und andererseits bis 1929 der Name des nahe gelegenen Bahnhofs Wuhlheide. Nach und nach etablierte sich jedoch der heute offizielle Name. Diese Bezeichnung resultierte aus dem neben dem Platz gelegenen Forsthaus, das den Namen „Alte Försterei“ trug. Die Heimspielstätte lag dadurch An der Alten Försterei.[208]
Lange Zeit blieb das Stadion, das in den 1930er und 1940er Jahren auch „Blumentopp“ genannt wurde (auch dieser Name leitete sich aus einem benachbarten Lokal ab), unverändert. Daher wich der SC Union zu den Endrundenspielen um die deutsche Meisterschaft immer wieder in größere Berliner Stadien wie beispielsweise das Grunewaldstadion aus. Den zum damaligen Zeitpunkt höchsten Zuschauerandrang in der Wuhlheide erlebte der Verein 1937 beim Duell gegen den Berliner SV 92, als 8.235 Anhänger anwesend waren.

1945 - 1960

Nachkriegszeit


Während des Zweiten Weltkrieges wurden der Nebenplatz des Stadions sowie angrenzende Kleingärten als Flakstellungen genutzt. Trotzdem hielten sich die Schäden infolge der Schlacht um Berlin in Grenzen, sodass der Sportplatz bereits am 1. Juli 1945 wieder genutzt werden konnte. Anfang der 1950er Jahre wurde eine Sanierung notwendig, da das Stadion aufgrund mehrerer Mängel (z. B. abgenutzte Rasenflächen und Tore) nicht mehr bespielbar war. Zwischen 1952 und 1955 wurden daher das Spielfeld und die Zuschauertraversen erneuert sowie ein Umkleidetrakt für die Spieler errichtet. In dieser Zeit musste die Mannschaft von Union (damals noch unter den Namen „Motor Oberschöneweide“ beziehungsweise Motor Berlin) in andere Spielstätten, wie etwa das Hans-Zoschke-Stadion oder das Ernst-Thälmann-Stadion im Volkspark Wuhlheide, ausweichen. Im Herbst 1955 war die „Alte Försterei“ wieder nutzbar. 1957 und 1963 gab es wiederum Namenswechsel des Vereins (TSC Oberschöneweide, TSC Berlin), bis 1966 der 1. FC Union Berlin gegründet wurde.

1960 - 1970

Ausbau des Stadions


Mitte der 1960er Jahre gab es erneut Pläne zum Ausbau des Stadions. So sollte u. a. eine Flutlichtanlage installiert werden, was aber nicht realisiert wurde. Immerhin wurden zwischen 1968 und 1970 die Stehplatztribüne auf der Gegengeraden und die Sitzplatztribüne auf der Haupttribüne erweitert sowie eine Sprecherkabine und weitere Trainingsplätze errichtet. Während der Umbauphase in der Saison 1969/1970 spielte der 1. FC Union auf dem Platz der BSG KWO Berlin. Nach dem Umbau erreichte das Stadion eine Zuschauerkapazität von etwa 15.000.

1979 - 1988

Weitere Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen


Weitere Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen folgten 1979, als mit dem Ausbau der Hintertortribünen auf der Nord- und Südseite begonnen wurde. Insgesamt dauerten die Arbeiten bis 1983 an. In dieser Zeit wurde das Fassungsvermögen auf 25.500 Zuschauer (davon 1.800 Sitzplätze) erweitert, der Rasen erneuert und ein Sprecherhaus mit beleuchteter Anzeigetafel gebaut. Während der Bauarbeiten von August bis November 1981 nutzte Union das Stadion der Weltjugend für fünf Spiele als Heimspielstätte. In den 1980er Jahren wurde auch der noch heute gültige Zuschauerrekord aufgestellt. Je nach Quellenlage datiert dieser entweder am 23. Mai 1984 mit 22.500 Zuschauern im Entscheidungsspiel um den Klassenverbleib in der DDR-Oberliga gegen Chemie Leipzig oder am 21. Juni 1986 mit 23.000 im Intertotopokalspiel gegen Bayer 05 Uerdingen.

1989 - 2000

Planungen über einen Aus- oder Neubau.


Nach der Wende ging das vormals volkseigene Stadion in den Besitz des Berliner Senats über. Dieser hatte ebenso wenig wie Union die finanziellen Mittel für eine notwendige Sanierung der Sportstätte, sodass diese in den folgenden Jahren immer modernisierungsbedürftiger wurde. Zwar bekam das Stadion von einem Sponsor eine elektronische Anzeigetafel, diese wurde jedoch 1991 von deren Betreiber wieder demontiert. Seitdem wird der Spielstand manuell über Steckschilder angezeigt, die bei den Union-Fans aber inzwischen als Anachronismus Kultstatus haben.
Weitere umfangreiche Arbeiten blieben in den 1990er Jahren jedoch aus, stattdessen gab es immer wieder Planungen über einen Aus- oder Neubau. So sollte im Zuge der Bewerbung Berlins für die Olympischen Sommerspiele 2000 ein Sitzplatzstadion für 32.000 Zuschauer mit dem Namen Hanne-Sobeck-Stadion errichtet werden. Als Union 2000 noch Aufstiegschancen in die zweite Bundesliga besaß, wurde auch ein Umzug in den bei den Fans unbeliebten Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erwogen. Die Begründung war, dass das Stadion den Auflagen des DFB nicht entsprechen könnte. Aufgrund dessen war die Zuschauerkapazität auch auf 18.100 Plätze zurückgestuft worden. Erste Modernisierungsarbeiten fanden im Jahr 2000 statt, als eine Flutlichtanlage installiert sowie eine überdachte Sitzplatztribüne errichtet wurde (die Schalensitze kamen dabei als Restbestände von der Renovierung des Berliner Olympiastadions).

Das neue Stadion an der alten Försterei Berlin
2001 - 2008

DInitiative proAF und Stadiongründung


Die Spielstätte erfüllte weiterhin nur unzureichend die vom DFB verlangten Auflagen, weswegen der Verein nach dem geglückten Zweitligaaufstieg 2001 nur eine vorläufige Spielgenehmigung für die Alte Försterei erhielt. Für die beiden UEFA-Cup-Heimspiele der Saison 2001/02 musste Union in den Jahnsportpark umziehen. Durch den Aufstieg gab es erneute Pläne für einen Stadionneubau. Unions damaliger Präsident Heiner Bertram spekulierte auch mit einem Neubau in Berlin-Mitte, weswegen die Union-Fans eine Initiative zum Erhalt des Standortes Alte Försterei – proAF – gründeten. Wenig später sollte bis 2006 ein neues Stadion mit 30.000 Zuschauern Fassungsvermögen gebaut werden, was jedoch an dem hohen Schuldenstand des Vereins und seinem Abstieg in die Oberliga 2005 scheiterte. Auch dieses von Bertram vorgestellte Projekt stieß bei den Fans auf Kritik, da es unter anderem nur 10.000 Stehplätze enthalten sollte. Inzwischen konnte Bertram das Stadionprojekt in Magdeburg mit dem Bau der MDCC-Arena realisieren.[209] Im Januar 2007 wurden vom Verein die Planungen zur lange verzögerten Modernisierung des Stadions bekannt gegeben. Diese sahen unter anderem eine Renovierung der Stehränge sowie einen Neubau der Haupttribüne vor. Voraussetzung für das Bauvorhaben war die Übertragung des Stadiongrundstückes vom Land Berlin an den 1. FC Union für den symbolischen Preis von einem Euro (der Verkehrswert des Geländes belief sich auf rund 1,89 Mio. Euro). Dieses Vorhaben ließ sich jedoch nicht realisieren. Nachdem im Januar 2007 der Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses dem Verkauf zunächst zustimmte, wurde im Juli 2007 eine Prüfung des Vorhabens durch die Europäische Union notwendig, um den Verdacht der staatlichen Beihilfe durch eine zu hohe Subventionierung zu entkräften. Die Prüfung ergab im Januar 2008 ein Veto der EU, wodurch Union Berlin das Stadion nur noch zum vollen Kaufpreis erwerben konnte.[210] In der Folge gab es zwischen dem Verein und dem Land Berlin weitere Verhandlungen, wie das Land als Eigentümer des Stadions die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs an der Alten Försterei im Falle einer Qualifikation für die neu geschaffene dritte oder – im Falle eines Aufstiegs – die zweite Bundesliga gewährleisten konnte, da das Stadion im damaligen Zustand nicht den Auflagen der DFL entsprach. Kurzzeitig drohte dem Klub für die Saison 2008/2009 der Umzug in den Jahnsportpark oder das Olympiastadion, ohne dass die Alte Försterei modernisiert worden wäre.[211] Daraufhin mobilisierten sich die Fans erneut unter dem Motto proAF und sorgten durch verschiedene Aktionen für Aufmerksamkeit. Sie erhielten dabei auch von anderen Fangruppen (z. B. von Hertha BSC, Rot-Weiß Erfurt oder Babelsberg 03) Unterstützung. Im April 2008 erhielt der 1. FC Union schließlich die Zusage seitens der Politik, so dass nach dem Ende der Saison 2007/2008 mit den notwendigen Baumaßnahmen begonnen wurde. Ferner wurde dem Verein das Sportstättengelände in einem Erbbaurechtvertrag für 99 Jahre übertragen.[212] Betreiber der Anlage wurde jedoch nicht der Verein selbst, sondern die von ihm gegründete „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs GmbH & Co. KG. Im Vorfeld der Neubauplanungen wurde bereits 2005 die Aktion „Stadiongründer“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Aktion ist es, den Fans die Möglichkeit zu geben, sich finanziell am Umbau zu beteiligen. Durch den Erwerb von sogenannten „Gründersteinen“ geben sie dem Projekt finanzielle Mittel, die Gründersteine werden dafür im Zuschauertunnel, dem „Tunnel of Fame“, angebracht und sind so eine Verewigung für die jeweiligen Spender.

2003

Singen - Weihnachten


Weihnachtssingen
seit 2003 jedes Jahr

2008

Baubeginn


Die Umbaumaßnahmen starteten am 2. Juni 2008 und sollten ursprünglich drei Monate dauern. Aufgrund von Verzögerungen im Bau wurde der Fertigstellungstermin jedoch mehrmals auf einen späteren Zeitpunkt korrigiert, bis der Verein im April 2009 schließlich entschied, dass die Saison 2008/2009 komplett in der Ausweichspielstätte Jahnsportpark beendet wird. Besonders die Fertigstellung des Dachs verlief problematisch, da die beauftragte Dachkonstrukteursfirma zunächst Lieferschwierigkeiten hatte und letztendlich auch bei der Montage im Stadion nicht die Erwartungen erfüllte.[213] Aufgrund dessen wurde der Vertrag mit der Firma gekündigt und eine neue mit der Dachfertigstellung beauftragt. Durch die Verzögerungen im Dachbau wurde es aber auch möglich, den Einbau der Rasenheizung vorzuziehen.

2009

Fertigstellung der ersten Bauphase


Am 8. Juli 2009 wurde das Stadion nach 13 Monaten Bauzeit, in denen rund 2.000 freiwillige Helfer fast 140.000 unentgeltliche Arbeitsstunden leisteten, mit einem Freundschaftsspiel gegen Hertha BSC (Endergebnis 3:5) eingeweiht. Während der Bauphase wurden neben dem Bau der Dachkonstruktion sowie der Rasenheizung auch die Stehränge und viele umliegende Funktionsgebäude sowie Geländer und Zäune saniert. Die Zuschauerkapazität erhöhte sich so auf 19.000. Um die von der DFL geforderten Sitzplatzkapazitäten (3.000 Plätze) zu erfüllen, wurden 2010 im Stehplatzbereich des „Pufferblocks“ (der Trennzone zwischen den Heim- und Auswärtsfans) temporär Klappsitze installiert (in der Saison 2009/2010 besaß der 1. FC Union noch eine Ausnahmegenehmigung). Damit ergab sich eine Kapazität von 18.432 Zuschauern (davon 15.414 Steh- und 3.018 Sitzplätze).

2012

zweite Bauphase


Die zweite Bauphase startete im Mai 2012 mit der Demontage der Haupttribüne. Einen Monat später erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Tribüne. Ursprünglich sollte dieser Bauabschnitt 2010 starten, wurde aber verschoben, um die Finanzierung komplett sichern zu können. Die Haupttribüne soll insgesamt 3.557 Zuschauern Platz bieten und daneben auch als Funktionsgebäude mit Kabinen für die Spieler und Schiedsrichter sowie Räumlichkeiten für die Stadionbetriebs AG, die Lizenzspielerabteilung und Ordnungskräfte dienen.

2014

Fußball - Public Viewing


WM-Wohnzimmer
bei Deutschland-spielen
12.000 Zuschauer

Singen - Weihnachten


Weihnachtssingen 2014
28.500 Zuschauer
Zuschauerrekord

2015

Konzert


3. September 2015
Linkin Park
Hunting Party Tour
25.000 Zuschauer

2016

ideo-Anzeigetafel


Im Sommer 2016 erhielt die Försterei eine neue Video-Anzeigetafel. Sie besitzt mit neun Meter Breite und fünf Meter Höhe eine Fläche von 45 m2 und ein Gewicht von 1,4 t. Der Pixelabstand beträgt zehn Millimeter und eine Lichtstärke von 7.000 cd/m2.[214]

Fußball - Freundschaftspiel U21


11. November 2016
germany  Deutschland – Türkei  
1 : 0 (1:0)
5.130 Zuschauer

Zukunft

Fußball - UEFA Champions League 2005/06


Im Juni 2017 gab der Verein bekannt, sein Stadion ausbauen zu wollen. Zum einen möchte er das sportliche Ziel Aufstieg in die 1. Bundesliga ins Auge fassen. Ein solcher Aufstieg wäre mit der Auflage des Ligaverbandes, die Zahl der Sitzplätze auf mindestens 8.000 zu erhöhen, verbunden. Zum anderen erfreut sich Union eines gestiegenen Zuschauerzuspruchs: In der Saison 2016/17 war das Stadion zu über 95 Prozent ausgelastet.[219]
Bis zum Jahr 2020, dem dann 100-jährigen Jubiläum des Stadions, soll die Spielstätte für 38 Millionen Euro von bislang 22.012 auf 36.978 Plätze erweitert werden. Die Zahl der Sitzplätze soll von 3.617 auf 8.286, die Zahl der Stehplätze von 18.395 auf 28.692 erhöht werden. Dafür sollen drei der vier Tribünen einen zweiten Rang erhalten. Baubeginn soll Frühling 2019 sein. Bereits ein Jahr vorher, im Frühling 2018, soll mit Bauarbeiten am Klubhaus begonnen werden. Dabei entstehen ein Fanhaus, eine Fankneipe mit Dachterrasse, ein Zeughaus und Büros.[220]

Trivia

Finanzierung des neuen Stadions an der alten Försterei Berlin


Der Tribünenneubau sollte circa 15 Millionen Euro kosten, wobei 2 Mio. vom 1. FC Union Berlin, 3 Mio. von der Stadionbetriebsgesellschaft, 3 Mio. vom Sponsor UFA Sports und 7 Mio. vom Sponsor DKB finanziert werden sollten. Ein ursprünglich vorgesehener Zuschuss vom Land Berlin wurde nicht genutzt und sollte stattdessen dem Neubau des Nachwuchsleistungszentrums dienen.[215]
Ein Teil der Finanzierung wurde durch die so genannte „Alte-Försterei-Aktie“ ermöglicht. Dabei konnten die Vereinsmitglieder im Zeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2011 Aktienanteile an der zuvor in eine AG umgewandelten Stadionbetreibergesellschaft erwerben. Insgesamt wurden dadurch 5.473 Aktien im Wert von 2.736.500 Euro erworben, die einen Anteil von rund 44 Prozent an der Stadionbetriebs AG ausmachen (der 1. FC Union Berlin hält rund 55 Prozent).[216]
Die Kosten für den gesamten Umbau wurden ursprünglich auf rund 17 Mio. Euro geschätzt und sollten so aufgeteilt werden, dass 3,2 Mio. Euro durch das Land Berlin, 1,8 Mio. Euro durch den Verein und die restlichen 12 Mio. Euro durch Fremdkapital aufgebracht werden.[217]

WM-Wohnzimmer


Internationale Aufmerksamkeit erlangte das „WM-Wohnzimmer“ im Sommer 2014, ein Fanfest, zu dem Gäste ihr Sofa im Innenraum des Stadions aufstellen konnten, um gemeinsam auf einer Videowand Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zu schauen.[218]

Literatur

Dieter Gluschke, Jochen Lesching (Hrsg.):
Stadion An der Alten Försterei.
Das Buch zum Bau.
edition else, Berlin 2009
ISBN 978-3-00-028244-7

Heimteam im Stadion an der alten Försterei Berlin

Heimmannschaft 1.FC Union Berlin
Offiziell 1. Fußballclub Union Berlin e. V.
 
Vereinsfarben Rot und Weiß
Gründung 20. Januar 1966
(Vorgängerverein 1906)
Mitglieder (31. März 2018)[1] 19603
Liga 2. Bundesliga
Platzierung 2017/18 8
Marktwert 20.90  Mio. €
Erfolge
FDGB-Pokal 1968
Website fc-union-berlin.de
union_berlin_flag_klein

copyright: RonnyK / pixabay.com

Atmosphäre

Heimspiel im Stadion an der alten Försterei Berlin

Stadionsprecher


Christian Arbeit

Stadionbier


Berliner Pilsner

Stadionzeitung


Union Programm

Vereinsmaskottchen


Ritter Keule

Online Tickets

Fanbetreung

Fanbeautragter


Lars Schnell
Phone: 030 – 65668845
lars.schnell@fc-union-berlin.de

Behindertenbeauftragter

Fanshops

Fanshop 1. FC Union Berlin


UNION ZEUGHAUS Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 23-25
12555 Berlin

Stadiontouren im Stadion an der alten Försterei Berlin

Stadionführung


Art der Tour Einzel
Preise
  Erwachsene 9 – 11 Euro
  Ermäßigt 7 – 9 Euro
  Kinder 0-6 Jahren frei

individuelle Gruppenführung


Art der Tour Gruppe
 
max. Teilnehmerzahl 20 Personen
Preise
  Erwachsene 150 €
  Schueler 75 €
max. Teilnehmerzahl 30 Personen
Preise
  Erwachsene 230 €
  Schueler 115 €
Hinzubuchbar
  Ritter Keule 80 €

class=“twocolumns“

mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Fahrplanauskunft Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
Ankunftsort Hauptbahnhof Berlin
S-Bahn S3 – Richtung Erkner
Stadionhaltestelle S-Bahnhof Köpenick
Fahrzeit 45 min
Fußweg zum Stadion 10 – 15 min
berlin_central_station_night_plattforms

copyright: stadionguide.com

mit dem eigenem Fahrzeug

Adresse Stadion an der alten Försterei Berlin


An der Wuhlheide 263
12555 Berlin

Umweltzone Berlin


Schadstoffplakette grün

Berliner Ring (A10)


Autobahnkreuz Berlin-Schönefeld (A13, A113, A10) in Richtung Berlin
A113 in Richtung Berlin-Zentrum
Ausfahrt Berlin-Adlershof
Straßenverlauf Ernst-Ruska-Ufer / Köpenicker Straße
Nach der Querung des Adlergestells folgen Sie dem Straßenverlauf für
ca. 1,5 Kilometer auf dem Glienicker Weg.
links in die Spindlersfelder Straße
Ende der Straße wieder nach rechts
in die Straße An der Wuhlheide
(Stadion an der alten Försterei Berlin in unmittelbarer Nähe)

Parken am Stadion an der alten Försterei Berlin

Parkplätze Gesamt 1050 Stellplätze
direkt am Stadion 450 Stellplätze
in der Stadionnaehe 600 Stellplätze
Behindertenparkplätze – P1 20 Stellplätze
Parkhaus – P5 Forum Köpenick

 

mit dem Taxi zum Stadion an der alten Försterei Berlin

Fahrpreis taxi-rechner.de
vom Hauptbahnhof ca. 35 €
vom Airport Schoenefeld ca. 23 €
vom Airport Tegel ca. 57 €
Taxi Taxi Berlin
Phone: 030 – 202020
Funk taxi Berlin
Phone: 030 – 261026
Behindertenfahrdienst Fahrdienst GeBuS GmbH
Anmeldung 10 Tage im Voraus
Phone: 030 – 3198010

 

taxi_sign

copyright: emkanicepic / pixabay.com

mit dem Wohnmobil

caravane

copyright: MemoryCatcher / pixabay.com

Wohnmobile Reisemobilstellplatz Berlin
„Historisches Fährhaus“
Müggelbergallee 3
12557 Berlin
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 5.1 km
Fahrzeit mit Fahrrad 16 Min
Fahrzeit mit Auto 20 min
Fahrzeit mit ÖPNV 23 min
zelten

copyright: 3081124 / pixabay.com

Wohnmobile Köpenicker Hof -Wohnmobilplatz
Stellingdamm 15
12555 Berlin
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 1.9 min
Fahrzeit mit Fahrrad 9 min
Fahrzeit mit Auto 12 min
Fahrzeit mit ÖPNV 15 min
Laufzeit zu Fuß 25 min

 

mit dem Fahrrad

Fahrrad-Leih Fahrradstation Berlin
Dorotheenstraße
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 15.7 km
Route via An der Wuhlheide
Fahrzeit 52 min

 

bicycle

copyright: StockSnap / pixabay.com

mit dem Flugzeug

airport_berlin-schoenefeld_terminal

copyright: calflier001 / de-wikipedia

Flughafen Berlin-Schönefeld
IATA-Code SXF
Auto
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 10,7 km
Route via B96a
Fahrzeit 15 Min
ÖPNV
Transportmittel S-Bahn und Tram
Fahrzeit 40 min
airport_Berlin-Tegel_from_the_air

copyright: Tim Pritlove / de-wikipedia

Flughafen Berlin-Tegel
IATA-Code TXL
Auto
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 32,7 km
Route via A100
Fahrzeit 30 min
ÖPNV
Transportmittel Bus TXL (Berlin-Hauptbahnhof) /
S-Bahn S3 bis zum S-Bahnhof Köpenick
Fahrzeit 90 min

Alternative Anreise

Stadtporträt Berlin

Urkundlich wurde Berlin erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt.  Berlin hatte im Verlauf der Geschichte verschiedenen Staatsformen, Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs.

Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik(DDR) im Osten Deutschlands im Jahr 1949 verfestigte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihren Regierungssitz in Bonn hatte, proklamierte die DDR Berlin als Hauptstadt. Der Ost-West-Konflikt gipfelte in der Berlin-Krise und führte zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.

Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt.

Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften.[22][23][24][25] Die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sportereignisse[26] und Museen Berlins genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents.[27] Berlins Architektur, Festivals, Nachtleben und vielfältige Lebensbedingungen sind weltweit bekannt.[28]

Stadt Berlin
Bundesland Berlin
Bevölkerung (31.12.2016) (16) 3.574.830 Einwohner
Bevölkerungdichte 4.009 Einwohner  je qkm
Größte Stadt
Deutschlands Platz 1
Größter Bezirk Berlin Pankow (394.816 Einwohner)
Höhe: 33-122 m ü. NHN
Höchstes Gebäude Berliner Fernsehturm (368 m)
Website berlin.de
Regierender
Bürgermeister Michael Müller (SPD)
berlin_sony_center_roof

copyright: stadionguide.com

Sony Center

berlin_holocaust_monument

copyright: stadionguide.com

Holocaust Mahnmal

Veranstaltungen in Berlin (Auswahl)

September
Whiskyfest
August/September
Jazz in Town inside

Umgebung Stadion an der alten Försterei Berlin (Auswahl)

Stadion an der alten Försterei

Zuschauerkapazität im Stadion an der alten Försterei Berlin

0
Kapazität
0
Zuschauerschnitt 2017/18
0
Stehplätze
0
Sitzplätze
0
Gäste Stehplätze
0
Gäste Sitzplätze

Ausverkauft

Saison 2017/18

Auslastung

Saison 2017/18

VIP / Presse

0
Logen
0
Presse

Barrierefreie Plätze

0
Rollstuhlfahrer
0
Sehbehindert

Bau – Eröffnung

Baubeginn 2. Juni 2008
Eröffnung 8. Juli 2009
Bauzeit (Tage) 401

Erstes Spiel


8. Juli 2009
Union Berlin – Hertha BSC
3 : 5

Eigentümer „In der Alten Försterei“
  Stadionbetriebs AG
Betreiber „In der Alten Försterei“
Stadionbetriebs AG

Sitzplan – Blöcke im Stadion an der alten Försterei Berlin

Blöcke


Supporterfanblocks
Heim Nordtribüne
Gäste Sektor 4

Barrierfrei


Rollstuhlfahrer vor Sektor 2 und 4
  Eingang alle Eingänge außer Gästeeingänge

Online Tickets

Räumlichkeiten

Toiletten


Behinderten 4

 

Ausmaße – Technik

Stadion


Fläche Stadion 7.995 qm
Gesamtfläche 18.500 qm

Innenraum


Spielfläche 109x73m
Rasen Naturasen

Flutlichanlage


Anzahl 170 Leuchtmittel
Leistung je 2000 Watt
Höhe 40 m

Heizung


Heizhaus
  Gesamtleistung 3 x 1,2 MW
Blockheizkraftwerk. vorhanden

Videowände / Bande


 

Videowand
Größe
LED-Videowand 13,40 x 7,70 Meter
Auflösung 1.344 x 768 Pixel
LED-Bande
Länge 254 Meter
Auflösung 25.440 x 96 Pixel

Geschichte
Alte Stadion
1920 - 1945

Sportplatz Sadowa


Anfangs wurde die Spielstätte noch als „Sadowa-Platz“ (auch „Sportplatz Sadowa“) bezeichnet. Sadowa war einerseits die Bezeichnung eines nahe gelegenen Ausflugslokals, benannt nach einer Schlacht im preußisch-österreichischen Krieg 1866, und andererseits bis 1929 der Name des nahe gelegenen Bahnhofs Wuhlheide. Nach und nach etablierte sich jedoch der heute offizielle Name. Diese Bezeichnung resultierte aus dem neben dem Platz gelegenen Forsthaus, das den Namen „Alte Försterei“ trug. Die Heimspielstätte lag dadurch An der Alten Försterei.[208]
Lange Zeit blieb das Stadion, das in den 1930er und 1940er Jahren auch „Blumentopp“ genannt wurde (auch dieser Name leitete sich aus einem benachbarten Lokal ab), unverändert. Daher wich der SC Union zu den Endrundenspielen um die deutsche Meisterschaft immer wieder in größere Berliner Stadien wie beispielsweise das Grunewaldstadion aus. Den zum damaligen Zeitpunkt höchsten Zuschauerandrang in der Wuhlheide erlebte der Verein 1937 beim Duell gegen den Berliner SV 92, als 8.235 Anhänger anwesend waren.

1945 - 1960

Nachkriegszeit


Während des Zweiten Weltkrieges wurden der Nebenplatz des Stadions sowie angrenzende Kleingärten als Flakstellungen genutzt. Trotzdem hielten sich die Schäden infolge der Schlacht um Berlin in Grenzen, sodass der Sportplatz bereits am 1. Juli 1945 wieder genutzt werden konnte. Anfang der 1950er Jahre wurde eine Sanierung notwendig, da das Stadion aufgrund mehrerer Mängel (z. B. abgenutzte Rasenflächen und Tore) nicht mehr bespielbar war. Zwischen 1952 und 1955 wurden daher das Spielfeld und die Zuschauertraversen erneuert sowie ein Umkleidetrakt für die Spieler errichtet. In dieser Zeit musste die Mannschaft von Union (damals noch unter den Namen „Motor Oberschöneweide“ beziehungsweise Motor Berlin) in andere Spielstätten, wie etwa das Hans-Zoschke-Stadion oder das Ernst-Thälmann-Stadion im Volkspark Wuhlheide, ausweichen. Im Herbst 1955 war die „Alte Försterei“ wieder nutzbar. 1957 und 1963 gab es wiederum Namenswechsel des Vereins (TSC Oberschöneweide, TSC Berlin), bis 1966 der 1. FC Union Berlin gegründet wurde.

1960 - 1970

Ausbau des Stadions


Mitte der 1960er Jahre gab es erneut Pläne zum Ausbau des Stadions. So sollte u. a. eine Flutlichtanlage installiert werden, was aber nicht realisiert wurde. Immerhin wurden zwischen 1968 und 1970 die Stehplatztribüne auf der Gegengeraden und die Sitzplatztribüne auf der Haupttribüne erweitert sowie eine Sprecherkabine und weitere Trainingsplätze errichtet. Während der Umbauphase in der Saison 1969/1970 spielte der 1. FC Union auf dem Platz der BSG KWO Berlin. Nach dem Umbau erreichte das Stadion eine Zuschauerkapazität von etwa 15.000.

1979 - 1988

Weitere Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen


Weitere Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen folgten 1979, als mit dem Ausbau der Hintertortribünen auf der Nord- und Südseite begonnen wurde. Insgesamt dauerten die Arbeiten bis 1983 an. In dieser Zeit wurde das Fassungsvermögen auf 25.500 Zuschauer (davon 1.800 Sitzplätze) erweitert, der Rasen erneuert und ein Sprecherhaus mit beleuchteter Anzeigetafel gebaut. Während der Bauarbeiten von August bis November 1981 nutzte Union das Stadion der Weltjugend für fünf Spiele als Heimspielstätte. In den 1980er Jahren wurde auch der noch heute gültige Zuschauerrekord aufgestellt. Je nach Quellenlage datiert dieser entweder am 23. Mai 1984 mit 22.500 Zuschauern im Entscheidungsspiel um den Klassenverbleib in der DDR-Oberliga gegen Chemie Leipzig oder am 21. Juni 1986 mit 23.000 im Intertotopokalspiel gegen Bayer 05 Uerdingen.

1989 - 2000

Planungen über einen Aus- oder Neubau.


Nach der Wende ging das vormals volkseigene Stadion in den Besitz des Berliner Senats über. Dieser hatte ebenso wenig wie Union die finanziellen Mittel für eine notwendige Sanierung der Sportstätte, sodass diese in den folgenden Jahren immer modernisierungsbedürftiger wurde. Zwar bekam das Stadion von einem Sponsor eine elektronische Anzeigetafel, diese wurde jedoch 1991 von deren Betreiber wieder demontiert. Seitdem wird der Spielstand manuell über Steckschilder angezeigt, die bei den Union-Fans aber inzwischen als Anachronismus Kultstatus haben.
Weitere umfangreiche Arbeiten blieben in den 1990er Jahren jedoch aus, stattdessen gab es immer wieder Planungen über einen Aus- oder Neubau. So sollte im Zuge der Bewerbung Berlins für die Olympischen Sommerspiele 2000 ein Sitzplatzstadion für 32.000 Zuschauer mit dem Namen Hanne-Sobeck-Stadion errichtet werden. Als Union 2000 noch Aufstiegschancen in die zweite Bundesliga besaß, wurde auch ein Umzug in den bei den Fans unbeliebten Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erwogen. Die Begründung war, dass das Stadion den Auflagen des DFB nicht entsprechen könnte. Aufgrund dessen war die Zuschauerkapazität auch auf 18.100 Plätze zurückgestuft worden. Erste Modernisierungsarbeiten fanden im Jahr 2000 statt, als eine Flutlichtanlage installiert sowie eine überdachte Sitzplatztribüne errichtet wurde (die Schalensitze kamen dabei als Restbestände von der Renovierung des Berliner Olympiastadions).

Das neue Stadion an der alten Försterei Berlin
2001 - 2008

DInitiative proAF und Stadiongründung


Die Spielstätte erfüllte weiterhin nur unzureichend die vom DFB verlangten Auflagen, weswegen der Verein nach dem geglückten Zweitligaaufstieg 2001 nur eine vorläufige Spielgenehmigung für die Alte Försterei erhielt. Für die beiden UEFA-Cup-Heimspiele der Saison 2001/02 musste Union in den Jahnsportpark umziehen. Durch den Aufstieg gab es erneute Pläne für einen Stadionneubau. Unions damaliger Präsident Heiner Bertram spekulierte auch mit einem Neubau in Berlin-Mitte, weswegen die Union-Fans eine Initiative zum Erhalt des Standortes Alte Försterei – proAF – gründeten. Wenig später sollte bis 2006 ein neues Stadion mit 30.000 Zuschauern Fassungsvermögen gebaut werden, was jedoch an dem hohen Schuldenstand des Vereins und seinem Abstieg in die Oberliga 2005 scheiterte. Auch dieses von Bertram vorgestellte Projekt stieß bei den Fans auf Kritik, da es unter anderem nur 10.000 Stehplätze enthalten sollte. Inzwischen konnte Bertram das Stadionprojekt in Magdeburg mit dem Bau der MDCC-Arena realisieren.[209] Im Januar 2007 wurden vom Verein die Planungen zur lange verzögerten Modernisierung des Stadions bekannt gegeben. Diese sahen unter anderem eine Renovierung der Stehränge sowie einen Neubau der Haupttribüne vor. Voraussetzung für das Bauvorhaben war die Übertragung des Stadiongrundstückes vom Land Berlin an den 1. FC Union für den symbolischen Preis von einem Euro (der Verkehrswert des Geländes belief sich auf rund 1,89 Mio. Euro). Dieses Vorhaben ließ sich jedoch nicht realisieren. Nachdem im Januar 2007 der Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses dem Verkauf zunächst zustimmte, wurde im Juli 2007 eine Prüfung des Vorhabens durch die Europäische Union notwendig, um den Verdacht der staatlichen Beihilfe durch eine zu hohe Subventionierung zu entkräften. Die Prüfung ergab im Januar 2008 ein Veto der EU, wodurch Union Berlin das Stadion nur noch zum vollen Kaufpreis erwerben konnte.[210] In der Folge gab es zwischen dem Verein und dem Land Berlin weitere Verhandlungen, wie das Land als Eigentümer des Stadions die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs an der Alten Försterei im Falle einer Qualifikation für die neu geschaffene dritte oder – im Falle eines Aufstiegs – die zweite Bundesliga gewährleisten konnte, da das Stadion im damaligen Zustand nicht den Auflagen der DFL entsprach. Kurzzeitig drohte dem Klub für die Saison 2008/2009 der Umzug in den Jahnsportpark oder das Olympiastadion, ohne dass die Alte Försterei modernisiert worden wäre.[211] Daraufhin mobilisierten sich die Fans erneut unter dem Motto proAF und sorgten durch verschiedene Aktionen für Aufmerksamkeit. Sie erhielten dabei auch von anderen Fangruppen (z. B. von Hertha BSC, Rot-Weiß Erfurt oder Babelsberg 03) Unterstützung. Im April 2008 erhielt der 1. FC Union schließlich die Zusage seitens der Politik, so dass nach dem Ende der Saison 2007/2008 mit den notwendigen Baumaßnahmen begonnen wurde. Ferner wurde dem Verein das Sportstättengelände in einem Erbbaurechtvertrag für 99 Jahre übertragen.[212] Betreiber der Anlage wurde jedoch nicht der Verein selbst, sondern die von ihm gegründete „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs GmbH & Co. KG. Im Vorfeld der Neubauplanungen wurde bereits 2005 die Aktion „Stadiongründer“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Aktion ist es, den Fans die Möglichkeit zu geben, sich finanziell am Umbau zu beteiligen. Durch den Erwerb von sogenannten „Gründersteinen“ geben sie dem Projekt finanzielle Mittel, die Gründersteine werden dafür im Zuschauertunnel, dem „Tunnel of Fame“, angebracht und sind so eine Verewigung für die jeweiligen Spender.

2003

Singen - Weihnachten


Weihnachtssingen
seit 2003 jedes Jahr

2008

Baubeginn


Die Umbaumaßnahmen starteten am 2. Juni 2008 und sollten ursprünglich drei Monate dauern. Aufgrund von Verzögerungen im Bau wurde der Fertigstellungstermin jedoch mehrmals auf einen späteren Zeitpunkt korrigiert, bis der Verein im April 2009 schließlich entschied, dass die Saison 2008/2009 komplett in der Ausweichspielstätte Jahnsportpark beendet wird. Besonders die Fertigstellung des Dachs verlief problematisch, da die beauftragte Dachkonstrukteursfirma zunächst Lieferschwierigkeiten hatte und letztendlich auch bei der Montage im Stadion nicht die Erwartungen erfüllte.[213] Aufgrund dessen wurde der Vertrag mit der Firma gekündigt und eine neue mit der Dachfertigstellung beauftragt. Durch die Verzögerungen im Dachbau wurde es aber auch möglich, den Einbau der Rasenheizung vorzuziehen.

2009

Fertigstellung der ersten Bauphase


Am 8. Juli 2009 wurde das Stadion nach 13 Monaten Bauzeit, in denen rund 2.000 freiwillige Helfer fast 140.000 unentgeltliche Arbeitsstunden leisteten, mit einem Freundschaftsspiel gegen Hertha BSC (Endergebnis 3:5) eingeweiht. Während der Bauphase wurden neben dem Bau der Dachkonstruktion sowie der Rasenheizung auch die Stehränge und viele umliegende Funktionsgebäude sowie Geländer und Zäune saniert. Die Zuschauerkapazität erhöhte sich so auf 19.000. Um die von der DFL geforderten Sitzplatzkapazitäten (3.000 Plätze) zu erfüllen, wurden 2010 im Stehplatzbereich des „Pufferblocks“ (der Trennzone zwischen den Heim- und Auswärtsfans) temporär Klappsitze installiert (in der Saison 2009/2010 besaß der 1. FC Union noch eine Ausnahmegenehmigung). Damit ergab sich eine Kapazität von 18.432 Zuschauern (davon 15.414 Steh- und 3.018 Sitzplätze).

2012

zweite Bauphase


Die zweite Bauphase startete im Mai 2012 mit der Demontage der Haupttribüne. Einen Monat später erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Tribüne. Ursprünglich sollte dieser Bauabschnitt 2010 starten, wurde aber verschoben, um die Finanzierung komplett sichern zu können. Die Haupttribüne soll insgesamt 3.557 Zuschauern Platz bieten und daneben auch als Funktionsgebäude mit Kabinen für die Spieler und Schiedsrichter sowie Räumlichkeiten für die Stadionbetriebs AG, die Lizenzspielerabteilung und Ordnungskräfte dienen.

2014

Fußball - Public Viewing


WM-Wohnzimmer
bei Deutschland-spielen
12.000 Zuschauer

Singen - Weihnachten


Weihnachtssingen 2014
28.500 Zuschauer
Zuschauerrekord

2015

Konzert


3. September 2015
Linkin Park
Hunting Party Tour
25.000 Zuschauer

2016

ideo-Anzeigetafel


Im Sommer 2016 erhielt die Försterei eine neue Video-Anzeigetafel. Sie besitzt mit neun Meter Breite und fünf Meter Höhe eine Fläche von 45 m2 und ein Gewicht von 1,4 t. Der Pixelabstand beträgt zehn Millimeter und eine Lichtstärke von 7.000 cd/m2.[214]

Fußball - Freundschaftspiel U21


11. November 2016
germany  Deutschland – Türkei  
1 : 0 (1:0)
5.130 Zuschauer

Zukunft

Fußball - UEFA Champions League 2005/06


Im Juni 2017 gab der Verein bekannt, sein Stadion ausbauen zu wollen. Zum einen möchte er das sportliche Ziel Aufstieg in die 1. Bundesliga ins Auge fassen. Ein solcher Aufstieg wäre mit der Auflage des Ligaverbandes, die Zahl der Sitzplätze auf mindestens 8.000 zu erhöhen, verbunden. Zum anderen erfreut sich Union eines gestiegenen Zuschauerzuspruchs: In der Saison 2016/17 war das Stadion zu über 95 Prozent ausgelastet.[219]
Bis zum Jahr 2020, dem dann 100-jährigen Jubiläum des Stadions, soll die Spielstätte für 38 Millionen Euro von bislang 22.012 auf 36.978 Plätze erweitert werden. Die Zahl der Sitzplätze soll von 3.617 auf 8.286, die Zahl der Stehplätze von 18.395 auf 28.692 erhöht werden. Dafür sollen drei der vier Tribünen einen zweiten Rang erhalten. Baubeginn soll Frühling 2019 sein. Bereits ein Jahr vorher, im Frühling 2018, soll mit Bauarbeiten am Klubhaus begonnen werden. Dabei entstehen ein Fanhaus, eine Fankneipe mit Dachterrasse, ein Zeughaus und Büros.[220]

Wissenwertes

Trivia

Finanzierung des neuen Stadions an der alten Försterei Berlin


Der Tribünenneubau sollte circa 15 Millionen Euro kosten, wobei 2 Mio. vom 1. FC Union Berlin, 3 Mio. von der Stadionbetriebsgesellschaft, 3 Mio. vom Sponsor UFA Sports und 7 Mio. vom Sponsor DKB finanziert werden sollten. Ein ursprünglich vorgesehener Zuschuss vom Land Berlin wurde nicht genutzt und sollte stattdessen dem Neubau des Nachwuchsleistungszentrums dienen.[215]
Ein Teil der Finanzierung wurde durch die so genannte „Alte-Försterei-Aktie“ ermöglicht. Dabei konnten die Vereinsmitglieder im Zeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2011 Aktienanteile an der zuvor in eine AG umgewandelten Stadionbetreibergesellschaft erwerben. Insgesamt wurden dadurch 5.473 Aktien im Wert von 2.736.500 Euro erworben, die einen Anteil von rund 44 Prozent an der Stadionbetriebs AG ausmachen (der 1. FC Union Berlin hält rund 55 Prozent).[216]
Die Kosten für den gesamten Umbau wurden ursprünglich auf rund 17 Mio. Euro geschätzt und sollten so aufgeteilt werden, dass 3,2 Mio. Euro durch das Land Berlin, 1,8 Mio. Euro durch den Verein und die restlichen 12 Mio. Euro durch Fremdkapital aufgebracht werden.[217]

WM-Wohnzimmer


Internationale Aufmerksamkeit erlangte das „WM-Wohnzimmer“ im Sommer 2014, ein Fanfest, zu dem Gäste ihr Sofa im Innenraum des Stadions aufstellen konnten, um gemeinsam auf einer Videowand Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zu schauen.[218]

Literatur

Dieter Gluschke, Jochen Lesching (Hrsg.):
Stadion An der Alten Försterei.
Das Buch zum Bau.
edition else, Berlin 2009
ISBN 978-3-00-028244-7

1.FC Union Berlin

Heimteam im Stadion an der alten Försterei Berlin

Heimmannschaft 1.FC Union Berlin
Offiziell 1. Fußballclub Union Berlin e. V.
 
Vereinsfarben Rot und Weiß
Gründung 20. Januar 1966
(Vorgängerverein 1906)
Mitglieder (31. März 2018)[1] 19603
Liga 2. Bundesliga
Platzierung 2017/18 8
Marktwert 20.90  Mio. €
Erfolge
FDGB-Pokal 1968
Website fc-union-berlin.de
union_berlin_flag_klein

copyright: RonnyK / pixabay.com

Atmosphäre

Heimspiel im Stadion an der alten Försterei Berlin

Stadionsprecher


Christian Arbeit

Stadionbier


Berliner Pilsner

Stadionzeitung


Union Programm

Vereinsmaskottchen


Ritter Keule

Online Tickets

Fanbetreung

Fanbeautragter


Lars Schnell
Phone: 030 – 65668845
lars.schnell@fc-union-berlin.de

Behindertenbeauftragter

Fanshops

Fanshop 1. FC Union Berlin


UNION ZEUGHAUS Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 23-25
12555 Berlin

Stadiontouren im Stadion an der alten Försterei Berlin

Stadionführung


Art der Tour Einzel
Preise
  Erwachsene 9 – 11 Euro
  Ermäßigt 7 – 9 Euro
  Kinder 0-6 Jahren frei

individuelle Gruppenführung


Art der Tour Gruppe
 
max. Teilnehmerzahl 20 Personen
Preise
  Erwachsene 150 €
  Schueler 75 €
max. Teilnehmerzahl 30 Personen
Preise
  Erwachsene 230 €
  Schueler 115 €
Hinzubuchbar
  Ritter Keule 80 €

class=“twocolumns“

Anreise

mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Fahrplanauskunft Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
Ankunftsort Hauptbahnhof Berlin
S-Bahn S3 – Richtung Erkner
Stadionhaltestelle S-Bahnhof Köpenick
Fahrzeit 45 min
Fußweg zum Stadion 10 – 15 min
berlin_central_station_night_plattforms

copyright: stadionguide.com

mit dem eigenem Fahrzeug

Adresse Stadion an der alten Försterei Berlin


An der Wuhlheide 263
12555 Berlin

Umweltzone Berlin


Schadstoffplakette grün

Berliner Ring (A10)


Autobahnkreuz Berlin-Schönefeld (A13, A113, A10) in Richtung Berlin
A113 in Richtung Berlin-Zentrum
Ausfahrt Berlin-Adlershof
Straßenverlauf Ernst-Ruska-Ufer / Köpenicker Straße
Nach der Querung des Adlergestells folgen Sie dem Straßenverlauf für
ca. 1,5 Kilometer auf dem Glienicker Weg.
links in die Spindlersfelder Straße
Ende der Straße wieder nach rechts
in die Straße An der Wuhlheide
(Stadion an der alten Försterei Berlin in unmittelbarer Nähe)

Parken am Stadion an der alten Försterei Berlin

Parkplätze Gesamt 1050 Stellplätze
direkt am Stadion 450 Stellplätze
in der Stadionnaehe 600 Stellplätze
Behindertenparkplätze – P1 20 Stellplätze
Parkhaus – P5 Forum Köpenick

 

mit dem Taxi zum Stadion an der alten Försterei Berlin

Fahrpreis taxi-rechner.de
vom Hauptbahnhof ca. 35 €
vom Airport Schoenefeld ca. 23 €
vom Airport Tegel ca. 57 €
Taxi Taxi Berlin
Phone: 030 – 202020
Funk taxi Berlin
Phone: 030 – 261026
Behindertenfahrdienst Fahrdienst GeBuS GmbH
Anmeldung 10 Tage im Voraus
Phone: 030 – 3198010

 

taxi_sign

copyright: emkanicepic / pixabay.com

mit dem Wohnmobil

caravane

copyright: MemoryCatcher / pixabay.com

Wohnmobile Reisemobilstellplatz Berlin
„Historisches Fährhaus“
Müggelbergallee 3
12557 Berlin
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 5.1 km
Fahrzeit mit Fahrrad 16 Min
Fahrzeit mit Auto 20 min
Fahrzeit mit ÖPNV 23 min
zelten

copyright: 3081124 / pixabay.com

Wohnmobile Köpenicker Hof -Wohnmobilplatz
Stellingdamm 15
12555 Berlin
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 1.9 min
Fahrzeit mit Fahrrad 9 min
Fahrzeit mit Auto 12 min
Fahrzeit mit ÖPNV 15 min
Laufzeit zu Fuß 25 min

 

mit dem Fahrrad

Fahrrad-Leih Fahrradstation Berlin
Dorotheenstraße
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 15.7 km
Route via An der Wuhlheide
Fahrzeit 52 min

 

bicycle

copyright: StockSnap / pixabay.com

mit dem Flugzeug

airport_berlin-schoenefeld_terminal

copyright: calflier001 / de-wikipedia

Flughafen Berlin-Schönefeld
IATA-Code SXF
Auto
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 10,7 km
Route via B96a
Fahrzeit 15 Min
ÖPNV
Transportmittel S-Bahn und Tram
Fahrzeit 40 min
airport_Berlin-Tegel_from_the_air

copyright: Tim Pritlove / de-wikipedia

Flughafen Berlin-Tegel
IATA-Code TXL
Auto
Entfernung
Stadion an der alten Försterei Berlin 32,7 km
Route via A100
Fahrzeit 30 min
ÖPNV
Transportmittel Bus TXL (Berlin-Hauptbahnhof) /
S-Bahn S3 bis zum S-Bahnhof Köpenick
Fahrzeit 90 min

Alternative Anreise

Berlin

Stadtporträt Berlin

Urkundlich wurde Berlin erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt.  Berlin hatte im Verlauf der Geschichte verschiedenen Staatsformen, Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs.

Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik(DDR) im Osten Deutschlands im Jahr 1949 verfestigte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihren Regierungssitz in Bonn hatte, proklamierte die DDR Berlin als Hauptstadt. Der Ost-West-Konflikt gipfelte in der Berlin-Krise und führte zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.

Mit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt.

Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften.[22][23][24][25] Die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Sportereignisse[26] und Museen Berlins genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents.[27] Berlins Architektur, Festivals, Nachtleben und vielfältige Lebensbedingungen sind weltweit bekannt.[28]

Stadt Berlin
Bundesland Berlin
Bevölkerung (31.12.2016) (16) 3.574.830 Einwohner
Bevölkerungdichte 4.009 Einwohner  je qkm
Größte Stadt
Deutschlands Platz 1
Größter Bezirk Berlin Pankow (394.816 Einwohner)
Höhe: 33-122 m ü. NHN
Höchstes Gebäude Berliner Fernsehturm (368 m)
Website berlin.de
Regierender
Bürgermeister Michael Müller (SPD)
berlin_sony_center_roof

copyright: stadionguide.com

Sony Center

berlin_holocaust_monument

copyright: stadionguide.com

Holocaust Mahnmal

Veranstaltungen in Berlin (Auswahl)

September
Whiskyfest
August/September
Jazz in Town inside

Umgebung Stadion an der alten Försterei Berlin (Auswahl)