MILLERNTOR-STADION

St. Pauli

Zuschauerkapazität MILLERNTOR-STADION St. Pauli

0
Kapazität
0
Zuschauerschnitt 2017/18
0
Stehplätze
0
Sitzplätze
0
Gäste Stehplätze
0
Gäste Sitzplätze

Ausverkauft

Saison 2017/18

Auslastung

Saison 2017/18

VIP / Presse

0
Business Seats
0
Séparées

Barrierefreie Plätze

0
Rollstuhlfahrer
0
Sehbehindert

Bau – Eröffnung

Eröffnung 1963
Kosten 62 Mio Euro
  (Umbau 2006-2015)
Architekt agn Niederberghaus &
Partner GmbH (2006)
Eigentümer FC St.Pauli
Betreiber Millerntorstadion Betriebs-
GmbH und Co. KG

Sitzplan – Blöcke MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Blöcke


Supporterfanblocks
Heim Südtribune
Gegengerade
Gast Block N5 bis N7
Eingang Nord/Haupt

Barrierfrei


Rollstuhlfahrer Block R1, R2 und R3.
  Eingang Rollstuhleinfahrt Haupttribüne
(Ecke Südtribüne)
Sehbehindert Block 3

Online Tickets

Räumlichkeiten

Toiletten


Behinderten 5

Kindergarten

Ausmaße – Technik

Innenraum


Spielfläche 105 x 68m
Rasen Naturasen

1946

Neues Stadion


Bereits im Jahre 1946 hatte der FC St. Pauli unter tatkräftiger Mithilfe seiner Fans und Mitglieder aus Kriegsschutt dann ein neues Stadion an der Ecke Glacischaussee/Budapester Straße (bis 1956 noch: Ernst-Thälmann-Straße) aufgebaut – am Standort des heutigen Nordausgangs des U-Bahnhof St. Pauli.[289]

1961 - 1963

Internationalen Gartenausstellung


1961 musste das Stadion wegen  der Internationalen Gartenausstellung 1963 (IGA) weichen. Gleichzeitig wurde mit dem Bau des heutigen Stadions auf dem Heiligengeistfeld begonnen.

1996

Boxen - WM im Halbschwergewicht


10. August 1996
Dariusz Michalczewski – Graciano Rocchigiani
Sieg nach Punkten
22.500 Zuschauer

2002

Fußball - Legendäre Spiele - Weltpokalsiegerbesieger 2002


6. Februar 2002
FC St.Pauli –  FC Bayern München
2 : 1 (2:0)
20.700 Zuschauer (a)

2005

Tag der Legenden


2005–2014, 2016
Tag der Legenden

2006

Fußball - Legendäres Spiel - DFB Pokal 2005/06


Viertelfinale 25. Januar 2006
FC St.Pauli –  Werder Bremen
3 : 1 (1:1)
19.800 Zuschauer (a)

Baugenehmigungsgebühren


Am 13. Dezember 2006 bewilligte die Hamburgische Bürgerschaft einen Zuschuss für die Renovierung von 5,5 Millionen Euro. Außerdem erließ sie die Baugenehmigungsgebühren und überließ die Nutzungsrechte für das Grundstück für einen symbolischen Euro.[290] Am 19. Dezember 2006 wurde die alte Südtribüne abgerissen, und der Umbau zur besseren Fantrennung in der Nordkurve begann.
Im Laufe des Umbaus wurde jeweils eine der vier Tribünen abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, während die restlichen Tribünen zeitgleich für den normalen Stadionbetrieb verwendet werden können.

2007

Finanzierung


Der Neubau der Südtribüne begann erst im Mai 2007, da die nötigen Verträge und Finanzierung früher nicht ausreichend fixiert worden waren. Der Entwurf für die Südtribüne stammte von der agn Niederberghaus & Partner GmbH in Ibbenbüren, ausführendes Generalunternehmen des Umbaus war die Hellmich Baugesellschaft.
Am 11. November 2007 wurde die neue Tribüne in der Südkurve zum Teil eröffnet. Beim Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den FC Augsburg (2:0) durften erstmals rund 1.500 Zuschauer die Stehplätze im unteren Bereich betreten.

2008

Offizielle Eröffnung der Südtribüne


Die offizielle Eröffnung der Südtribüne fand am 18. Juli 2008 mit einem Spiel gegen die Kubanische Fußballnationalmannschaft statt. In der neuen Südtribüne befinden sich der offizielle Fanshop, ein Eventraum und Büros der Geschäftsstelle des FC St. Pauli.[291] Außerdem wurde die bis dahin vollständig aus Stehplätzen bestehende Nordtribüne Anfang 2008 durch eine provisorische überdachte Sitzplatztribüne überbaut, die am 7. Februar 2008 im Heimspiel gegen FC Carl Zeiss Jena erstmals genutzt wurde.

2009

Fehlender Kredite


Mit dem Neubau der Haupttribüne sollte ursprünglich im Sommer 2008 begonnen werden, allerdings verzögerte sich der Neubau wegen fehlender Kredite.[292] Im Oktober 2009 wurde ein Kreditgeber gefunden und die hierfür notwendige Bürgschaft von der Stadt Hamburg bewilligt.[293] Im November 2009 wurde die alte Haupttribüne abgerissen

2010

Neuen Haupttribüne


Im Januar 2010 begann der Bau der neuen Haupttribüne, die das Architekturbüro SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH aus Dortmund entworfen hatte. Sie wurde mit Beginn der Saison 2010/11 am 28. August 2010 eröffnet und erhöhte die Stadionkapazität auf 24.800 Plätze. Gleichzeitig entstand als Eckbebauung, zwischen Süd- und neuer Haupttribüne, die weltweit erste Kindertagesstätte in einem Fußballstadion für rund 100 Kinder. Die von der Pestalozzi-Stiftung Hamburg betriebene Kita Piraten-Nest wurde am 15. November 2010 eröffnet.[294][295][296][297] Die neugebaute Tribüne beherbergt außerdem den VIP-Bereich des Stadions.[291]

2011

Fußball - Frauen Freundschaftspiel


26. Oktober 2011
germany  Deutschland – Schweden  
1 : 0 (0:0)
12.183 Zuschauer

Abriss der Gegengerade


Nach dem letzten Spieltag der Saison 2011/12 wurde der Abriss der Gegengerade begonnen. Deren Unterrang war bereits beim ersten Heimspiel der folgenden Saison nutzbar;[299]

2013

Freigabe


Im Jahr 2013 erfolgte die Freigabe der kompletten Tribüne zum ersten Heimspiel gegen Energie Cottbus. Seitdem bietet das Millerntor-Stadion Platz für 29.063 Zuschauer.

2014

Leichte Verzögerung


Ursprünglich sollte 2014 der Umbau mit der Nordtribüne abgeschlossen werden – nachdem St. Pauli jedoch in der 2. Runde des DFB-Pokals Borussia Dortmund zugelost bekam und man zu Recht mit einem ausverkauften Haus rechnen durfte, wurde mit den Arbeiten noch bis nach dieser Begegnung gewartet. Im Anschluss wurde zunächst die Stahlrohr-Sitzplatztribüne abgebaut, welche einer Verwendung an anderer Stelle zugeführt wurde, und danach der Stehplatzbereich abgetragen.[17] Im November wurden zudem auch die letzten drei herkömmlichen Flutlichtmasten abgerissen,[18] nachdem der Mast Ecke Haupttribüne/Nordkurve bereits beim Bau der Haupttribüne entfernt worden war.

2015

Fertiges Stadion


Die neue Nordtribüne und damit das fertig umgebaute Stadion wurden am 25. Juli 2015, dem ersten Spieltag der Saison 2015/16 (0:0 gegen Arminia Bielefeld) eingeweiht. Das Stadion hat nun eine Kapazität von 29.546 Zuschauern und war ausverkauft, was gleichzeitig Zuschauerrekord im Millerntor darstellte.

2018

Trivia

Torhymne


Seit Anfang 2000 erklingt im Stadion beim Einlaufen der Mannschaften Hells Bells von AC/DC und als Torhymne bei Treffern der St.-Pauli-Elf der Song 2 von Blur. Auf einer Versammlung der offiziellen Fanclubs wurde beschlossen, dass die über die Stadionlautsprecher eingespielte Musik sowie Werbedurchsagen jeweils 10 Minuten vor dem Anpfiff des Spieles abgeschlossen sein sollen, um den Fans die Möglichkeit zu geben, sich ungestört mit Gesängen auf das Spiel einzustimmen.

PETA Progress Award


2010 erhielt das Stadion einen PETA Progress Award als „tierfreundlichstes Fußballstadion“. In der Begründung heißt es unter anderem, dass es „nicht nur eine reichhaltige Auswahl an vegetarischen Gerichten für hungrige Fußballzuschauer, sondern auch eine außergewöhnlich vielfältige Auswahl an köstlichen veganen Gerichten“ biete.[302]

Namensgebung


Nach dem Tod des Präsidenten Wilhelm Koch (Amtszeit 1931–1945 und 1947–1969) forderten dessen Töchter 300.000 Deutsche Mark vom Verein zurück. Anschließend einigte man sich auf eine Rückzahlung der halben Summe und die Umbenennung des Stadions in Wilhelm-Koch-Stadion im Jahr 1970.[19] Am 31. Oktober 1997 fand eine turbulente Jahreshauptversammlung statt, auf der beschlossen werden sollte, das Stadion wieder in Millerntor-Stadion umzubenennen,[303] da Koch 1933 mit seinem Geschäftspartner Hugo Scharff das auf Leder und Felle spezialisierte jüdische Handelsunternehmen Arensberg & Sekkel übernommen hatte und 1937 Mitglied der NSDAP geworden war. Man einigte sich schließlich darauf, zunächst ein Gutachten erstellen zu lassen, das über die NSDAP-Mitgliedschaft Kochs sowie die Übernahme des Unternehmens Aufschluss geben sollte. Diese Untersuchung wurde von dem Historiker Frank Bajohr und dem Rechtsanwalt Hans Grutschus durchgeführt und dauerte mehrere Monate.[304]
Bei der nächsten Jahreshauptversammlung am 30. Oktober 1998 wurde das Gutachten-Ergebnis vorgelegt. Daraus ging hervor, dass im Berliner Bundesarchiv – abgesehen von seinem Parteieintritt – keinerlei politische Aktivitäten Kochs dokumentiert waren. Auch bezüglich der Übernahme des jüdischen Geschäfts durch Koch und seinen Partner spreche „nichts dafür, dass sich Koch und Scharff bei der Übernahme der Gesellschaftsanteile bereichert, die jüdischen Eigentümer geschädigt oder ein moralisch fragwürdiges Verhalten an den Tag gelegt hätten. Alle Indizien deuten vielmehr auf ein enges, ja freundschaftliches Einvernehmen zwischen jüdischen Alteigentümern und ihren Nachfolgern hin.“ Dennoch entschieden sich die Mitglieder nach ausführlicher und hitziger Debatte weit nach Mitternacht mit 133 zu 77 Stimmen dafür, das Wilhelm-Koch-Stadion ab der Saison 1999/2000 wieder in Millerntor-Stadion umzubenennen.[305]

Tag der Legenden


Von 2005 bis 2014 sowie 2016 fand der Tag der Legenden im Millerntor-Stadion statt. Dort trafen unter anderem in einem Benefiz-Spiel das Team Hamburg mit ehemaligen FC St. Pauli- und HSV-Spielern gegen das Team Deutschland mit ehemaligen Nationalspielern aus Deutschland und Ex-Bundesligaspielern aus dem Ausland aufeinander. Das Spiel war zu Gunsten des Vereins für die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg NestWerk e.V., der von Fernsehmoderator und Fußballkommentator Reinhold Beckmann mit Freunden gegründet wurde. Zu dieser Veranstaltung kamen jedes Mal rund 70 Fußball-Legenden nach Hamburg.[306]
Am 1. März 2017 wurde das Aus für das Benefizspiel verkündet.[307] Der Grund dafür ist der immer größer werdende Aufwand zur Ausrichtung der Veranstaltung. 2015 musste die Partie aus diesem Grund abgesagt werden. Die dazugehörige Gala Nacht der Legenden im Schmidts Tivoli wird es weiterhin geben. Sie soll das nächste Mal am 3. September 2017 stattfinden. Über die Jahre kamen durch Kartenverkäufe und Sponsoring mehr als zwei Mio. Euro zusammen.[308]

Kindergarten


Eine weitere Besonderheit ist das „Piraten-Nest“ – eine Kita, die von der Pestalozzi-Stiftung Hamburg betrieben wird. Sie befindet sich zwischen Haupt- und Südtribüne und bietet Plätze für ca. 100 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren.

rassistischen Parolen verboten


Das Millerntor-Stadion war die erste Spielstätte, in der das Rufen von faschistischen oder rassistischen Parolen verboten wurde. Inzwischen ist auch das Tragen von Kleidung der Marke „Thor Steinar“ untersagt.

Kleidungs-Kollektion


2009 sollte dem Millerntor-Stadion eine eigene Kleidungs-Kollektion gewidmet werden. Die Ursache dafür war, dass der in finanzielle Not geratene Verein die Merchandising-Rechte 2004 verkaufen musste und so nur im geringen Maße an den Einnahmen mitverdient, die durch die Marke FC St. Pauli erwirtschaftet werden. Aus diesem Grund sollte die Marke Millerntor-Stadion etabliert werden, deren Erlöse zu 100 % an den FC St. Pauli geflossen wären.[312][313] Das Vorhaben scheiterte an einer vor Gericht durch den Rechteinhaber der Marke FC St. Pauli erwirkten einstweiligen Verfügung, die dem Verein den Verkauf von eigenen Fanartikeln untersagt.[314]

Literatur

Millerntor: Eine Liebeserklärung an 
das alte Stadion des FC St. Pauli
von Susanne Katzenberg
Edition Braus
ISBN: 978-3862280452

Niemand siegt am Millertor
von René Martens
Verlag Die Werkstadt
ISBN: 978-3895336003

Heimteam MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Heimmannschaft FC St. Pauli
Offiziell Fußball-Club St. Pauli von 1910 e. V.
 
Vereinsfarben Braun-Weiß
Gründung 15. Mai 1910
Mitglieder  (März 2018)[311] 26.000
Liga 2. Bundesliga
Platzierung 2017/18 12
Marktwert 18.10  Mio. €
Erfolge
Weltpokalsiegerbesieger 2002
 
Website fcstpauli.com
fc_sankt_pauli_flag_simple

copyright: RonnyK / pixabay.com

Atmosphäre

Heimspiel MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Stadionsprecher


Dagmar Hansen
Klaus Schüring
Frank Herzig

Stadionbier


Astra

Stadionzeitung
Vereinsmaskottchen


Zecki

Fanbetreung

Fanbeautragter


Justus Peltzer
Sven Langner
Phone: 040 – 439 69 61
info@stpauli-fanladen.de

Behindertenbeauftragter


Jörn Weidlich
Phone: 0177 – 244 20 66
joern.weidlich@fcstpauli.com

Kinder Club

Fanshops

FC St. Pauli Fanshop 1


Harald-Stender-Platz
20359 Hamburg

FC St. Pauli Fanshop 2


Reeperbahn 63
20359 Hamburg

Museum

Museumcontainer


1910 Museumcontainer für den FC St. Pauli e.V.
Harald-Stender-Platz
20359 Hamburg

Stadiontouren MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Millerntour


Art der Tour Einzel- und Gruppen
Gruppenführung  Jederzeit auf Anfrage
max. Teilnehmerzahl 25 Personen
Treffpunkt Museum des St. Pauli in der Gegengerade
Dauer 120 min
Preise inkl Fanshop Gutschein 5 Euro
  Erwachsene 13.5 €
  Ermäßigt 11 €

Millerntour Kompakt


Art der Tour Einzel- und Gruppen
Gruppenführung Jederzeit auf Anfrage
max. Teilnehmerzahl 25 Personen
Treffpunkt Museum des St. Pauli in der Gegengerade
Dauer 60 min
Preise inkl Fanshop Gutschein 5 Euro
  Erwachsene 9.0 €
  Ermäßigt 6.5 €

Millerntour für Kinder


Art der Tour Einzel
Alterklassen  4-7 Jahre / 8-11 Jahre
max. Teilnehmerzahl 15 Personen
Treffpunkt Museum des St. Pauli in der Gegengerade
Dauer 90 min
Preise inkl FC. St.Pauli Malbuch / Exkl Gruppenfoto
  Erwachsene Auf Anfrage
  Ermäßigt Auf Anfrage

mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Fahrplanauskunft Hamburger Verkehrsverbund (HVV)
Ankunftsort Hauptbahnhof Hamburg/Moenckebergstrasse
U-Bahn U3 (U2: Gast)
Stadionhaltestelle St. Pauli (Feldstrasse: Gast)
Fahrzeit  9 min
Haltestelle – Stadion 6 min
hamburg_hauptbahnhof

copyright: mwagner1 / pixabay.com

mit dem eigenem Fahrzeug

Adresse MILLERNTOR-STADION St. Pauli


Harald-Stender-Platz 1
20359 Hamburg

Umweltzone Hamburg


Schadstoffplakette nein

Von der A7


Ausfahrt Hamburg-Bahrenfeld.
Von-Sauer-Straße auf die Bahrenfelder Chaussee (ca. 1,2 km)
Stresemannstraße auf den Neuen Pferdemarkt (ca. 3 km)
Budapester Straße bis zum Millerntor-Stadion (ca. 700 Meter)

Von der A1


Ausfahrt Centrum.
Billhorner Brückenstraße Richtung Centrum über die Amsinckstraße und beim
ADAC links durch den Deichtortunnel (ca. 2,2 km)
Geradeaus auf die Willy-Brandt-Straße, die in die Ludwig-Erhard-Straße
übergeht (2,4 km)
Rechts halten über den Millerntordamm, auf die Budapester Straße
bis zum Millerntor-Stadion (600 m)

Parken am MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Heiligengeistfeld, wenn kein Hamburger Dom Stattfindet

mit dem Taxi zum MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Fahrpreis taxi-rechner.de
vom Hauptbahnhof ca. 13.5 €
vom Flughafen ca. 29 €
Taxi Hansa Taxi
Phone: 040 – 211211
Taxi Hamburg
Phone: 040 – 666666
Behindertenfahrdienst CarryCab Hamburg GmbH
Anmeldung
Phone: 040 – 408040
taxi_sign

copyright: emkanicepic / pixabay.com

mit dem Wohnmobil

caravane

copyright: MemoryCatcher / pixabay.com

Wohnmobile Wohnmobilstellplatz Wedel
Am Freibad 1
22880 Wedel
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 19 km
Fahrzeit 36 min
Fahrzeit mit ÖPNV 54 min
Fahrzeit mit Fahrrad 60 min
zelten

copyright: 3081124 / pixabay.com

Camping Campingplatz Buchholz Hamburg
Kieler Str. 374
22525 Hamburg
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 5.3 km
Fahrzeit 10 min
Fahrzeit mit Fahrrad 13 min
Fahrzeit mit ÖPNV 40 min

mit dem Fahrrad

Fahrrad-Leih-Station StadtRad Hamburg
Radstaion Standort: Mönckebergstraße / Steintorwall
Standort-Nr.: 2639
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 2.7 km
Route via Ring 1
Fahrzeit 11 min
Abstellplätze Standort-Nr.: 2612
Standort: Millerntorplatz/St.Pauli
Beschreibung: U-Bahnstation
bicycle

copyright: StockSnap / pixabay.com

mit dem Flugzeug

Hamburg_Airport-Fuhlsbüttel

copyright: stadionguide.com

Flughafen Hamburg 
IATA-Code HAM
Auto
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 11.6 km
Route via B433 und Ring 2
Fahrzeit 30 min
ÖPNV
Transportmittel S1/U1/U3
Fahrzeit 35 min

zu Fuß

Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 2.6 km
Route via Jungfernstieg
Fahrzeit 34 min
walk_shoes

copyright: DanielReche / pixabay.com

Alternative Anreise

Stadtporträt St. Pauli

Die früheste Besiedlung im Bereich des heutigen Stadtteils St. Pauli bildete ein Zisterzienserinnen-Kloster, das um 1247 in der Nähe des heutigen Fischmarktsan der Mündung des Baches Pepermölenbek in die Elbe gegründet wurde. Es bestand an dieser Stelle bis 1293, wurde dann jedoch ins ruhigere Alstertalverlegt.
1833 wurde das Gebiet als Vorstadt St. Pauli unter städtische Verwaltung gestellt. Allerdings lag die Vorstadt immer noch vor den Stadtmauern und litt unter der Torsperre. Ein starkes Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert führte zu Wohnungsmangel, dem man durch starke Verdichtung der Bebauung durch Hinterhäuser und Ähnliches zu begegnen versuchte. Vollständig eingemeindet wurde St. Pauli 1894.
1886 hielt Johann Hinrich Köser in der Markthalle an der Grenze zu Altona die erste deutsche Fischauktion ab.[308]
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte besonders der Amüsierbetrieb Aufschwung. Die vorher verbreiteten Buden – ein zentraler Platz heißt heute noch Spielbudenplatz – wurden durch feste Häuser für Theater, Zirkus, Trinkhallen oder andere Amüsierbetriebe ersetzt.
1894 wurde die Vorstadt zum Hamburger Stadtteil.[309]
Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 war das Gebiet geteilt. Nur der östliche Teil gehörte zu Hamburg, der westliche – einschließlich der Straße Große Freiheit – gehörte zur Stadt Altona. Verwaltungstechnisch gehört St. Pauli heute zum Bezirk Hamburg-Mitte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der Gründerzeitbebauung St. Paulis durch Bomben zerstört.
In den 1950er und 1960er Jahren fand das Vergnügungsviertel zu seiner alten Beliebtheit zurück. Eine besondere Rolle spielte dabei das Auftreten englischer Musikgruppen (The Beatles). In den 70er Jahren kam es zu einem deutlichen Niedergang von St. Pauli. Mit dem Start des Musicals Cats im Operettenhaus(1986) und der Eröffnung des Schmidt Theaters (1988) begann ein langsamer Wiederaufstieg, der bis heute anhält.
Stadtteil St. Pauli
Stadt Hamburg
Bundesland Hamburg
Bevölkerung (31.12.2016) 22.595 Einwohner
Bevölkerungdichte 9.824 Einwohner je km²
Größte Stadteile
Hamburgs Platz 34
Fläche 2.3 km²
Website st.pauli.de
Stärkste Partei 2015 Die Linke
hamburg_bellin_exhibition

copyright: stadionguide.com

Bellin Exhibition

sankt_pauli_submarine_fishmarket

copyright: stadionguide.com

Fischmarkt

Veranstaltungen in St. Pauli (Auswahl)

Frühling/Sommer/Winter
Hamburger Dom

Umgebung MILLERNTOR-STADION St. Pauli (Auswahl)

Millerntor-Stadion

Zuschauerkapazität MILLERNTOR-STADION St. Pauli

0
Kapazität
0
Zuschauerschnitt 2017/18
0
Stehplätze
0
Sitzplätze
0
Gäste Stehplätze
0
Gäste Sitzplätze

Ausverkauft

Saison 2017/18

Auslastung

Saison 2017/18

VIP / Presse

0
Business Seats
0
Séparées

Barrierefreie Plätze

0
Rollstuhlfahrer
0
Sehbehindert

Bau – Eröffnung

Eröffnung 1963
Kosten 62 Mio Euro
  (Umbau 2006-2015)
Architekt agn Niederberghaus &
Partner GmbH (2006)
Eigentümer FC St.Pauli
Betreiber Millerntorstadion Betriebs-
GmbH und Co. KG

Sitzplan – Blöcke MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Blöcke


Supporterfanblocks
Heim Südtribune
Gegengerade
Gast Block N5 bis N7
Eingang Nord/Haupt

Barrierfrei


Rollstuhlfahrer Block R1, R2 und R3.
  Eingang Rollstuhleinfahrt Haupttribüne
(Ecke Südtribüne)
Sehbehindert Block 3

Online Tickets

Räumlichkeiten

Toiletten


Behinderten 5

Kindergarten

Ausmaße – Technik

Innenraum


Spielfläche 105 x 68m
Rasen Naturasen

Geschichte
1946

Neues Stadion


Bereits im Jahre 1946 hatte der FC St. Pauli unter tatkräftiger Mithilfe seiner Fans und Mitglieder aus Kriegsschutt dann ein neues Stadion an der Ecke Glacischaussee/Budapester Straße (bis 1956 noch: Ernst-Thälmann-Straße) aufgebaut – am Standort des heutigen Nordausgangs des U-Bahnhof St. Pauli.[289]

1961 - 1963

Internationalen Gartenausstellung


1961 musste das Stadion wegen  der Internationalen Gartenausstellung 1963 (IGA) weichen. Gleichzeitig wurde mit dem Bau des heutigen Stadions auf dem Heiligengeistfeld begonnen.

1996

Boxen - WM im Halbschwergewicht


10. August 1996
Dariusz Michalczewski – Graciano Rocchigiani
Sieg nach Punkten
22.500 Zuschauer

2002

Fußball - Legendäre Spiele - Weltpokalsiegerbesieger 2002


6. Februar 2002
FC St.Pauli –  FC Bayern München
2 : 1 (2:0)
20.700 Zuschauer (a)

2005

Tag der Legenden


2005–2014, 2016
Tag der Legenden

2006

Fußball - Legendäres Spiel - DFB Pokal 2005/06


Viertelfinale 25. Januar 2006
FC St.Pauli –  Werder Bremen
3 : 1 (1:1)
19.800 Zuschauer (a)

Baugenehmigungsgebühren


Am 13. Dezember 2006 bewilligte die Hamburgische Bürgerschaft einen Zuschuss für die Renovierung von 5,5 Millionen Euro. Außerdem erließ sie die Baugenehmigungsgebühren und überließ die Nutzungsrechte für das Grundstück für einen symbolischen Euro.[290] Am 19. Dezember 2006 wurde die alte Südtribüne abgerissen, und der Umbau zur besseren Fantrennung in der Nordkurve begann.
Im Laufe des Umbaus wurde jeweils eine der vier Tribünen abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, während die restlichen Tribünen zeitgleich für den normalen Stadionbetrieb verwendet werden können.

2007

Finanzierung


Der Neubau der Südtribüne begann erst im Mai 2007, da die nötigen Verträge und Finanzierung früher nicht ausreichend fixiert worden waren. Der Entwurf für die Südtribüne stammte von der agn Niederberghaus & Partner GmbH in Ibbenbüren, ausführendes Generalunternehmen des Umbaus war die Hellmich Baugesellschaft.
Am 11. November 2007 wurde die neue Tribüne in der Südkurve zum Teil eröffnet. Beim Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den FC Augsburg (2:0) durften erstmals rund 1.500 Zuschauer die Stehplätze im unteren Bereich betreten.

2008

Offizielle Eröffnung der Südtribüne


Die offizielle Eröffnung der Südtribüne fand am 18. Juli 2008 mit einem Spiel gegen die Kubanische Fußballnationalmannschaft statt. In der neuen Südtribüne befinden sich der offizielle Fanshop, ein Eventraum und Büros der Geschäftsstelle des FC St. Pauli.[291] Außerdem wurde die bis dahin vollständig aus Stehplätzen bestehende Nordtribüne Anfang 2008 durch eine provisorische überdachte Sitzplatztribüne überbaut, die am 7. Februar 2008 im Heimspiel gegen FC Carl Zeiss Jena erstmals genutzt wurde.

2009

Fehlender Kredite


Mit dem Neubau der Haupttribüne sollte ursprünglich im Sommer 2008 begonnen werden, allerdings verzögerte sich der Neubau wegen fehlender Kredite.[292] Im Oktober 2009 wurde ein Kreditgeber gefunden und die hierfür notwendige Bürgschaft von der Stadt Hamburg bewilligt.[293] Im November 2009 wurde die alte Haupttribüne abgerissen

2010

Neuen Haupttribüne


Im Januar 2010 begann der Bau der neuen Haupttribüne, die das Architekturbüro SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH aus Dortmund entworfen hatte. Sie wurde mit Beginn der Saison 2010/11 am 28. August 2010 eröffnet und erhöhte die Stadionkapazität auf 24.800 Plätze. Gleichzeitig entstand als Eckbebauung, zwischen Süd- und neuer Haupttribüne, die weltweit erste Kindertagesstätte in einem Fußballstadion für rund 100 Kinder. Die von der Pestalozzi-Stiftung Hamburg betriebene Kita Piraten-Nest wurde am 15. November 2010 eröffnet.[294][295][296][297] Die neugebaute Tribüne beherbergt außerdem den VIP-Bereich des Stadions.[291]

2011

Fußball - Frauen Freundschaftspiel


26. Oktober 2011
germany  Deutschland – Schweden  
1 : 0 (0:0)
12.183 Zuschauer

Abriss der Gegengerade


Nach dem letzten Spieltag der Saison 2011/12 wurde der Abriss der Gegengerade begonnen. Deren Unterrang war bereits beim ersten Heimspiel der folgenden Saison nutzbar;[299]

2013

Freigabe


Im Jahr 2013 erfolgte die Freigabe der kompletten Tribüne zum ersten Heimspiel gegen Energie Cottbus. Seitdem bietet das Millerntor-Stadion Platz für 29.063 Zuschauer.

2014

Leichte Verzögerung


Ursprünglich sollte 2014 der Umbau mit der Nordtribüne abgeschlossen werden – nachdem St. Pauli jedoch in der 2. Runde des DFB-Pokals Borussia Dortmund zugelost bekam und man zu Recht mit einem ausverkauften Haus rechnen durfte, wurde mit den Arbeiten noch bis nach dieser Begegnung gewartet. Im Anschluss wurde zunächst die Stahlrohr-Sitzplatztribüne abgebaut, welche einer Verwendung an anderer Stelle zugeführt wurde, und danach der Stehplatzbereich abgetragen.[17] Im November wurden zudem auch die letzten drei herkömmlichen Flutlichtmasten abgerissen,[18] nachdem der Mast Ecke Haupttribüne/Nordkurve bereits beim Bau der Haupttribüne entfernt worden war.

2015

Fertiges Stadion


Die neue Nordtribüne und damit das fertig umgebaute Stadion wurden am 25. Juli 2015, dem ersten Spieltag der Saison 2015/16 (0:0 gegen Arminia Bielefeld) eingeweiht. Das Stadion hat nun eine Kapazität von 29.546 Zuschauern und war ausverkauft, was gleichzeitig Zuschauerrekord im Millerntor darstellte.

2018
Wissenwertes

Trivia

Torhymne


Seit Anfang 2000 erklingt im Stadion beim Einlaufen der Mannschaften Hells Bells von AC/DC und als Torhymne bei Treffern der St.-Pauli-Elf der Song 2 von Blur. Auf einer Versammlung der offiziellen Fanclubs wurde beschlossen, dass die über die Stadionlautsprecher eingespielte Musik sowie Werbedurchsagen jeweils 10 Minuten vor dem Anpfiff des Spieles abgeschlossen sein sollen, um den Fans die Möglichkeit zu geben, sich ungestört mit Gesängen auf das Spiel einzustimmen.

PETA Progress Award


2010 erhielt das Stadion einen PETA Progress Award als „tierfreundlichstes Fußballstadion“. In der Begründung heißt es unter anderem, dass es „nicht nur eine reichhaltige Auswahl an vegetarischen Gerichten für hungrige Fußballzuschauer, sondern auch eine außergewöhnlich vielfältige Auswahl an köstlichen veganen Gerichten“ biete.[302]

Namensgebung


Nach dem Tod des Präsidenten Wilhelm Koch (Amtszeit 1931–1945 und 1947–1969) forderten dessen Töchter 300.000 Deutsche Mark vom Verein zurück. Anschließend einigte man sich auf eine Rückzahlung der halben Summe und die Umbenennung des Stadions in Wilhelm-Koch-Stadion im Jahr 1970.[19] Am 31. Oktober 1997 fand eine turbulente Jahreshauptversammlung statt, auf der beschlossen werden sollte, das Stadion wieder in Millerntor-Stadion umzubenennen,[303] da Koch 1933 mit seinem Geschäftspartner Hugo Scharff das auf Leder und Felle spezialisierte jüdische Handelsunternehmen Arensberg & Sekkel übernommen hatte und 1937 Mitglied der NSDAP geworden war. Man einigte sich schließlich darauf, zunächst ein Gutachten erstellen zu lassen, das über die NSDAP-Mitgliedschaft Kochs sowie die Übernahme des Unternehmens Aufschluss geben sollte. Diese Untersuchung wurde von dem Historiker Frank Bajohr und dem Rechtsanwalt Hans Grutschus durchgeführt und dauerte mehrere Monate.[304]
Bei der nächsten Jahreshauptversammlung am 30. Oktober 1998 wurde das Gutachten-Ergebnis vorgelegt. Daraus ging hervor, dass im Berliner Bundesarchiv – abgesehen von seinem Parteieintritt – keinerlei politische Aktivitäten Kochs dokumentiert waren. Auch bezüglich der Übernahme des jüdischen Geschäfts durch Koch und seinen Partner spreche „nichts dafür, dass sich Koch und Scharff bei der Übernahme der Gesellschaftsanteile bereichert, die jüdischen Eigentümer geschädigt oder ein moralisch fragwürdiges Verhalten an den Tag gelegt hätten. Alle Indizien deuten vielmehr auf ein enges, ja freundschaftliches Einvernehmen zwischen jüdischen Alteigentümern und ihren Nachfolgern hin.“ Dennoch entschieden sich die Mitglieder nach ausführlicher und hitziger Debatte weit nach Mitternacht mit 133 zu 77 Stimmen dafür, das Wilhelm-Koch-Stadion ab der Saison 1999/2000 wieder in Millerntor-Stadion umzubenennen.[305]

Tag der Legenden


Von 2005 bis 2014 sowie 2016 fand der Tag der Legenden im Millerntor-Stadion statt. Dort trafen unter anderem in einem Benefiz-Spiel das Team Hamburg mit ehemaligen FC St. Pauli- und HSV-Spielern gegen das Team Deutschland mit ehemaligen Nationalspielern aus Deutschland und Ex-Bundesligaspielern aus dem Ausland aufeinander. Das Spiel war zu Gunsten des Vereins für die Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg NestWerk e.V., der von Fernsehmoderator und Fußballkommentator Reinhold Beckmann mit Freunden gegründet wurde. Zu dieser Veranstaltung kamen jedes Mal rund 70 Fußball-Legenden nach Hamburg.[306]
Am 1. März 2017 wurde das Aus für das Benefizspiel verkündet.[307] Der Grund dafür ist der immer größer werdende Aufwand zur Ausrichtung der Veranstaltung. 2015 musste die Partie aus diesem Grund abgesagt werden. Die dazugehörige Gala Nacht der Legenden im Schmidts Tivoli wird es weiterhin geben. Sie soll das nächste Mal am 3. September 2017 stattfinden. Über die Jahre kamen durch Kartenverkäufe und Sponsoring mehr als zwei Mio. Euro zusammen.[308]

Kindergarten


Eine weitere Besonderheit ist das „Piraten-Nest“ – eine Kita, die von der Pestalozzi-Stiftung Hamburg betrieben wird. Sie befindet sich zwischen Haupt- und Südtribüne und bietet Plätze für ca. 100 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren.

rassistischen Parolen verboten


Das Millerntor-Stadion war die erste Spielstätte, in der das Rufen von faschistischen oder rassistischen Parolen verboten wurde. Inzwischen ist auch das Tragen von Kleidung der Marke „Thor Steinar“ untersagt.

Kleidungs-Kollektion


2009 sollte dem Millerntor-Stadion eine eigene Kleidungs-Kollektion gewidmet werden. Die Ursache dafür war, dass der in finanzielle Not geratene Verein die Merchandising-Rechte 2004 verkaufen musste und so nur im geringen Maße an den Einnahmen mitverdient, die durch die Marke FC St. Pauli erwirtschaftet werden. Aus diesem Grund sollte die Marke Millerntor-Stadion etabliert werden, deren Erlöse zu 100 % an den FC St. Pauli geflossen wären.[312][313] Das Vorhaben scheiterte an einer vor Gericht durch den Rechteinhaber der Marke FC St. Pauli erwirkten einstweiligen Verfügung, die dem Verein den Verkauf von eigenen Fanartikeln untersagt.[314]

Literatur

Millerntor: Eine Liebeserklärung an 
das alte Stadion des FC St. Pauli
von Susanne Katzenberg
Edition Braus
ISBN: 978-3862280452

Niemand siegt am Millertor
von René Martens
Verlag Die Werkstadt
ISBN: 978-3895336003

FC St. Pauli

Heimteam MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Heimmannschaft FC St. Pauli
Offiziell Fußball-Club St. Pauli von 1910 e. V.
 
Vereinsfarben Braun-Weiß
Gründung 15. Mai 1910
Mitglieder  (März 2018)[311] 26.000
Liga 2. Bundesliga
Platzierung 2017/18 12
Marktwert 18.10  Mio. €
Erfolge
Weltpokalsiegerbesieger 2002
 
Website fcstpauli.com
fc_sankt_pauli_flag_simple

copyright: RonnyK / pixabay.com

Atmosphäre

Heimspiel MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Stadionsprecher


Dagmar Hansen
Klaus Schüring
Frank Herzig

Stadionbier


Astra

Stadionzeitung
Vereinsmaskottchen


Zecki

Fanbetreung

Fanbeautragter


Justus Peltzer
Sven Langner
Phone: 040 – 439 69 61
info@stpauli-fanladen.de

Behindertenbeauftragter


Jörn Weidlich
Phone: 0177 – 244 20 66
joern.weidlich@fcstpauli.com

Kinder Club

Fanshops

FC St. Pauli Fanshop 1


Harald-Stender-Platz
20359 Hamburg

FC St. Pauli Fanshop 2


Reeperbahn 63
20359 Hamburg

Museum

Museumcontainer


1910 Museumcontainer für den FC St. Pauli e.V.
Harald-Stender-Platz
20359 Hamburg

Stadiontouren MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Millerntour


Art der Tour Einzel- und Gruppen
Gruppenführung  Jederzeit auf Anfrage
max. Teilnehmerzahl 25 Personen
Treffpunkt Museum des St. Pauli in der Gegengerade
Dauer 120 min
Preise inkl Fanshop Gutschein 5 Euro
  Erwachsene 13.5 €
  Ermäßigt 11 €

Millerntour Kompakt


Art der Tour Einzel- und Gruppen
Gruppenführung Jederzeit auf Anfrage
max. Teilnehmerzahl 25 Personen
Treffpunkt Museum des St. Pauli in der Gegengerade
Dauer 60 min
Preise inkl Fanshop Gutschein 5 Euro
  Erwachsene 9.0 €
  Ermäßigt 6.5 €

Millerntour für Kinder


Art der Tour Einzel
Alterklassen  4-7 Jahre / 8-11 Jahre
max. Teilnehmerzahl 15 Personen
Treffpunkt Museum des St. Pauli in der Gegengerade
Dauer 90 min
Preise inkl FC. St.Pauli Malbuch / Exkl Gruppenfoto
  Erwachsene Auf Anfrage
  Ermäßigt Auf Anfrage

Anreise

mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Fahrplanauskunft Hamburger Verkehrsverbund (HVV)
Ankunftsort Hauptbahnhof Hamburg/Moenckebergstrasse
U-Bahn U3 (U2: Gast)
Stadionhaltestelle St. Pauli (Feldstrasse: Gast)
Fahrzeit  9 min
Haltestelle – Stadion 6 min
hamburg_hauptbahnhof

copyright: mwagner1 / pixabay.com

mit dem eigenem Fahrzeug

Adresse MILLERNTOR-STADION St. Pauli


Harald-Stender-Platz 1
20359 Hamburg

Umweltzone Hamburg


Schadstoffplakette nein

Von der A7


Ausfahrt Hamburg-Bahrenfeld.
Von-Sauer-Straße auf die Bahrenfelder Chaussee (ca. 1,2 km)
Stresemannstraße auf den Neuen Pferdemarkt (ca. 3 km)
Budapester Straße bis zum Millerntor-Stadion (ca. 700 Meter)

Von der A1


Ausfahrt Centrum.
Billhorner Brückenstraße Richtung Centrum über die Amsinckstraße und beim
ADAC links durch den Deichtortunnel (ca. 2,2 km)
Geradeaus auf die Willy-Brandt-Straße, die in die Ludwig-Erhard-Straße
übergeht (2,4 km)
Rechts halten über den Millerntordamm, auf die Budapester Straße
bis zum Millerntor-Stadion (600 m)

Parken am MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Heiligengeistfeld, wenn kein Hamburger Dom Stattfindet

mit dem Taxi zum MILLERNTOR-STADION St. Pauli

Fahrpreis taxi-rechner.de
vom Hauptbahnhof ca. 13.5 €
vom Flughafen ca. 29 €
Taxi Hansa Taxi
Phone: 040 – 211211
Taxi Hamburg
Phone: 040 – 666666
Behindertenfahrdienst CarryCab Hamburg GmbH
Anmeldung
Phone: 040 – 408040
taxi_sign

copyright: emkanicepic / pixabay.com

mit dem Wohnmobil

caravane

copyright: MemoryCatcher / pixabay.com

Wohnmobile Wohnmobilstellplatz Wedel
Am Freibad 1
22880 Wedel
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 19 km
Fahrzeit 36 min
Fahrzeit mit ÖPNV 54 min
Fahrzeit mit Fahrrad 60 min
zelten

copyright: 3081124 / pixabay.com

Camping Campingplatz Buchholz Hamburg
Kieler Str. 374
22525 Hamburg
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 5.3 km
Fahrzeit 10 min
Fahrzeit mit Fahrrad 13 min
Fahrzeit mit ÖPNV 40 min

mit dem Fahrrad

Fahrrad-Leih-Station StadtRad Hamburg
Radstaion Standort: Mönckebergstraße / Steintorwall
Standort-Nr.: 2639
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 2.7 km
Route via Ring 1
Fahrzeit 11 min
Abstellplätze Standort-Nr.: 2612
Standort: Millerntorplatz/St.Pauli
Beschreibung: U-Bahnstation
bicycle

copyright: StockSnap / pixabay.com

mit dem Flugzeug

Hamburg_Airport-Fuhlsbüttel

copyright: stadionguide.com

Flughafen Hamburg 
IATA-Code HAM
Auto
Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 11.6 km
Route via B433 und Ring 2
Fahrzeit 30 min
ÖPNV
Transportmittel S1/U1/U3
Fahrzeit 35 min

zu Fuß

Entfernung
Millerntor-Stadion St. Pauli 2.6 km
Route via Jungfernstieg
Fahrzeit 34 min
walk_shoes

copyright: DanielReche / pixabay.com

Alternative Anreise

St. Pauli

Stadtporträt St. Pauli

Die früheste Besiedlung im Bereich des heutigen Stadtteils St. Pauli bildete ein Zisterzienserinnen-Kloster, das um 1247 in der Nähe des heutigen Fischmarktsan der Mündung des Baches Pepermölenbek in die Elbe gegründet wurde. Es bestand an dieser Stelle bis 1293, wurde dann jedoch ins ruhigere Alstertalverlegt.
1833 wurde das Gebiet als Vorstadt St. Pauli unter städtische Verwaltung gestellt. Allerdings lag die Vorstadt immer noch vor den Stadtmauern und litt unter der Torsperre. Ein starkes Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert führte zu Wohnungsmangel, dem man durch starke Verdichtung der Bebauung durch Hinterhäuser und Ähnliches zu begegnen versuchte. Vollständig eingemeindet wurde St. Pauli 1894.
1886 hielt Johann Hinrich Köser in der Markthalle an der Grenze zu Altona die erste deutsche Fischauktion ab.[308]
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte besonders der Amüsierbetrieb Aufschwung. Die vorher verbreiteten Buden – ein zentraler Platz heißt heute noch Spielbudenplatz – wurden durch feste Häuser für Theater, Zirkus, Trinkhallen oder andere Amüsierbetriebe ersetzt.
1894 wurde die Vorstadt zum Hamburger Stadtteil.[309]
Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 war das Gebiet geteilt. Nur der östliche Teil gehörte zu Hamburg, der westliche – einschließlich der Straße Große Freiheit – gehörte zur Stadt Altona. Verwaltungstechnisch gehört St. Pauli heute zum Bezirk Hamburg-Mitte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der Gründerzeitbebauung St. Paulis durch Bomben zerstört.
In den 1950er und 1960er Jahren fand das Vergnügungsviertel zu seiner alten Beliebtheit zurück. Eine besondere Rolle spielte dabei das Auftreten englischer Musikgruppen (The Beatles). In den 70er Jahren kam es zu einem deutlichen Niedergang von St. Pauli. Mit dem Start des Musicals Cats im Operettenhaus(1986) und der Eröffnung des Schmidt Theaters (1988) begann ein langsamer Wiederaufstieg, der bis heute anhält.
Stadtteil St. Pauli
Stadt Hamburg
Bundesland Hamburg
Bevölkerung (31.12.2016) 22.595 Einwohner
Bevölkerungdichte 9.824 Einwohner je km²
Größte Stadteile
Hamburgs Platz 34
Fläche 2.3 km²
Website st.pauli.de
Stärkste Partei 2015 Die Linke
hamburg_bellin_exhibition

copyright: stadionguide.com

Bellin Exhibition

sankt_pauli_submarine_fishmarket

copyright: stadionguide.com

Fischmarkt

Veranstaltungen in St. Pauli (Auswahl)

Frühling/Sommer/Winter
Hamburger Dom

Umgebung MILLERNTOR-STADION St. Pauli (Auswahl)